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Pläne zur Windenergienutzung in der Nachbargemeinde Wusterhausen/Dosse, Gemarkung Kantow

18/04/06

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Wusterhausen/Dosse hat bereits in ihrer öffentlichen Sitzung am 11.10.2016 die Aufstellung des Bebauungsplanes WEG 26 „Windpark Kantow“ zur planungsrechtlichen Steuerung von Windenergieanlagen im Vorranggebiet für die Windenergienutzung sowie die 2. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Wusterhausen/Dosse im Parallelverfahren beschlossen. Planungsziel ist, in der Gemarkung Kantow den bestehenden Windpark auf der Grundlage des 2. Entwurfes des Regionalplanes „Freiraum und Windenergie“ der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel ausgewiesenen Windeignungsgebietes WEG 26 „Kantow-Walsleben“ zu überplanen und zu erweitern.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes WEG 26 „Windpark Kantow“ umfasst eine Fläche von ca. 327 Hektar. Innerhalb des Geltungsbereiches werden im Wesentlichen landwirtschaftlich genutzte Flächen überplant. Des Weiteren befinden sich im Norden, angrenzend an dem Unzerschnittenen Raum „Dosse-Temnitz-Gebiet“ des Landschaftsrahmenplanes des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, und Südwesten des Plangebietes Waldflächen sowie Wirtschaftswege.

Der Bestandswindpark verfügt derzeit über insgesamt 14 Windenergieanlagen, davon haben 10 Windenergieanlagen eine Gesamthöhe von 123,5 Metern und 4 Windenergieanlagen eine Gesamthöhe von 150 Metern. Geplant ist u. a. die Errichtung von 8 möglichst leistungsstarken Windenergieanlagen. Des Weiteren liegen Pläne für das Repowering von 6 Bestandsanlagen sowie zum Rückbau von insgesamt 4 Anlagen vor. Im Bebauungsplan sind u. a. Windenergieanlagen mit einer maximalen Höhe von 250 Metern über der Geländeoberkante zulässig.

Über die allgemeinen Ziele und Zwecke dieser Planung hat die Gemeinde Wusterhausen/Dosse die Öffentlichkeit in Form einer öffentlichen Bürgerversammlung am 09.01.2018 in der offenen Kirche in Kantow unterrichtet. Die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie die Nachbargemeinden (hier: die Gemeinden Walsleben, Temnitzquell, Märkisch Linden, Temnitztal) wurden mit Schreiben vom 02.02.2018 unterrichtet und gleichzeitig zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert. Die Stellungnahme der Amtsverwaltung Temnitz, stellvertretend für die Gemeinden Walsleben, Temnitzquell, Märkisch Linden und Temnitztal wurde fristgerecht an die Gemeinde Wusterhausen/Dosse übersandt.

Amt Temnitz

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