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Stiftung lädt Landeigentümer und Nutzer ein

18/03/05

Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg lädt ab sofort regionale Flächeneigentümer, Nutzer und Interessierte zu regionalen Arbeitsgruppen ein. Diese Treffen sollen die Erstellung von Schutz- und Bewirtschaftungsplänen für die Gebiete Südufer Ruppiner See, Bärenbusch, Mühlenteich, Oberes Temnitztal Ergänzung, Oberheide und Postluch Ganz im Landkreis Ostprignitz-Ruppin begleiten. Den Auftakt bildet das Treffen der regionalen Arbeitsgruppe für das Gebiet „Südufer Ruppiner See“ am 8. März in Karwe. Am 14. März finden die Treffen zu den Gebieten „Postluch Ganz“ und „Bärenbusch“ in Neuruppin statt.


Im April und Mai folgen die Treffen für die Gebiete „Oberheide“ und „Mühlenteich“ voraussichtlich bei Wittstock/Dosse sowie Auftaktveranstaltungen zum Gebiet „Oberes Temnitztal Ergänzung“ in Rägelin und Walsleben.

Die sechs genannten Gebiete beheimaten seltene und gefährdete Arten und Lebensräume. Wegen ihrer Bedeutung für Europas Natur sind sie als sogenannte Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiete Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Für Natura 2000-Gebiete in Brandenburg sollen in Zusammenarbeit von Planungsbüros, Landeigentümern und Nutzern Schutz-und Bewirtschaftungspläne erstellt werden. Im Rahmen dieser Managementplanung wurden in den vergangenen Monaten die verschiedenen Arten und Lebensräume in den Gebieten Südufer Ruppiner See, Bärenbusch und Postluch Ganz untersucht. Auf Grundlage der Ergebnisse wurden Maßnahmen abgeleitet, um die Arten und Lebensräume dauerhaft zu erhalten. Die Ergebnisse sollen bei den Treffen der regionalen Arbeitsgruppen vorgestellt und die vorgeschlagenen Maßnahmen diskutiert werden.

In den Gebieten Oberes Temnitztal Ergänzung und Oberheide startet die Manage-mentplanung erst dieses Jahr. Ab dem Frühjahr beginnen dort die Untersuchung von Arten und Lebensräumen.

Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg koordiniert die Managementplanung für die Gebiete und hat das Fachplanungsbüro Luftbild Brandenburg GmbH mit der Erstel-lung der Pläne beauftragt. Die Mitarbeiter führen die Untersuchungen von Fauna und Flora durch. Gemeinsam leiten sie die Treffen der regionalen Arbeitsgruppen. Diese dienen dem Austausch zwischen Planungsbüros, Landnutzern, Eigentümern, Vertretern von Behörden, Landnutzer und Naturschutzverbänden, Gemeinden sowie weiteren regionalen Akteuren.
Neben den Treffen der regionalen Arbeitsgruppen werden in den kommenden Monaten Einzelgespräche mit Flächennutzern organisiert sowie Info-Veranstaltungen und Exkursionen für die interessierte Öffentlichkeit angeboten. Bis Ende 2020 soll die Managementplanung abgeschlossen sein.

Die Veranstaltungstermine und nähere Informationen zu den Gebieten sind auf der Projektseite www.natura2000-brandenburg.de einzusehen.

Kontakt und weitere Informationen
Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg
Frank Berhorn
Koordination Managementplanung
Tel.: 0331/97164866
frank.berhorn@naturschutzfonds.de.
www.natura2000-bradenburg.de

Natura 2000-Managementplanung

Natura 2000 stellt das größte Schutzgebietsnetz der Welt dar. Es dient dem Erhalt der biologischen Vielfalt in der Europäischen Union. Es setzt sich aus Vogelschutzgebieten und Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebieten zusammen. In Brandenburg gibt es über 600 Natura 2000-Gebiete, die sich etwa über ein Viertel der Landesfläche erstrecken. Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gibt es 46 Natura 2000-Gebiete. Die Stiftung NaturSchutz-Fonds Brandenburg ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Brandenburg. Die Mitarbeiter koordinieren derzeit die Planungen im Landkreis für die sechs Gebiete. Innerhalb der Naturparke koordiniert das Landesamt für Umwelt die Managementplanung

Einladung als PDF.

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